Liebes Tagebuch, letzte Nacht hatte ich einen dieser Träume,
die einen morgens mit einem Lächeln aufwachen lassen.
Ich träumte von einem Mann, dessen Gesicht ich nicht richtig erkennen konnte. Wir saßen erst zusammen in einer kleinen Bar, lachten über irgendetwas völlig Belangloses und verstanden uns, als würden wir uns schon ewig kennen.
Später spazierten wir durch die warme Nacht. Seine Hand fand irgendwann meine, ganz selbstverständlich. Es war dieses angenehme Kribbeln, das man nicht erklären kann. Kein großes Drama, keine kitschige Filmszene – einfach dieses Gefühl, dass man gerade genau dort ist, wo man sein möchte.
Kurz bevor ich aufgewacht bin, zog er mich näher zu sich. Sein Blick sagte mehr als Worte und mein Herz schlug plötzlich etwas schneller. Genau in diesem Moment klingelte leider der Wecker.
Jetzt frage ich mich ein bisschen, ob der Mann aus meinem Traum vielleicht irgendwo da draußen wirklich existiert. Falls ja, darf er sich gerne melden. 😉



