Annäherung
Aus der Ferne beobachtet sie seine Bewegungen.
Jede einzelne kommt ihr so vertraut vor, obwohl sie genau weiß, dass sie ihn gerade nur in ihrer Gedankenwelt sieht.
Leise kommt sie näher.
Fast lautlos, sodass selbst ihr eigener Atem kaum zu hören ist. Die Silhouette vor ihr bekommt mit jedem Schritt mehr Gestalt. Noch ein Stück … dann kann sie seine Nähe schon fast spüren.
Seinen Geruch.
Seine Wärme.
Vielleicht sogar seinen Atem.
Ihr Herz schlägt schneller.
Nur noch ein bisschen näher.
Dann berühren ihre F****rspitzen seinen warmen Rücken.
Ganz leicht zuerst.
Die Haut unter ihren F****rn scheint beinahe zu glühen und sie lässt ihre Hand einen Moment dort liegen, als müsste sie sich vergewissern, dass er wirklich da ist.
„Ich bin hier“, haucht sie.
Ihre Hände wandern langsam an seinen Armen entlang. Nicht hastig. Eher so, als würde sie jeden Augenblick auskosten wollen.
Dann neigt sie sich zu ihm.
Ihre L****n berühren sanft seine Schulter.
Nur ganz kurz.
Doch sie spürt, wie er die Luft einzieht.
Für einen Moment bleibt alles still.
Dann hört sie ihren Namen.
Leise. Fast nur ein Hauch.
Und plötzlich fühlt sich dieser eine Moment viel wirklicher an als jeder Gedanke zuvor.









